Eine Revolution breitet sich aus

 

„Jin Shin Jyutsu soll sich ausbreiten wie eine Revolution – an jeder Schule, in jedem Kindergarten, in jedem Unternehmen soll Jin Shin Jyutsu gelehrt und ausgeübt werden“ dieser Vision sind wir in den letzten Wochen – mindestens in der Schweiz – ein wenig näher gekommen.

 

Die Zugerland Verkehrsbetriebe AG, eine Unternehmung des öffentlichen Personen-Nahverkehrs in der Schweiz, führt jedes Jahr eine interne Weiterbildung für alle Mitarbeitenden durch. Da der öffentliche Verkehr weiterlaufen muss, werden wöchentlich kleine Gruppen zusammengestellt. Die Weiterbildung läuft jeweils ab Oktober bis ca. März des folgenden Jahres. Der Schwerpunkt wird jährlich neu festgelegt und lautet 2005/06: „Wohlbefinden“.

 

Fahrer und Fahrerinnen des öffentlichen Personen-Nahverkehrs tragen grosse Verantwortung. Provokationen und unanständiges Verhalten von Fahrgästen, ständig zunehmender Verkehr, dichte Fahrpläne und der Zwang immer freundlich zu bleiben, belasten enorm. In Zusammenarbeit mit Felicitas Waldeck ist deshalb beschlossen worden, eine Stunde der Weiterbildung für JSJ zu reservieren. Mitarbeitende, welche JSJ bereits längere Zeit anwenden und Kurse besucht haben, erklären während dieser Stunde Herkunft und Grundzüge von JSJ. Der Zentralstrom und die grosse Umarmung werden mit den Teilnehmenden praktiziert. Ausserdem werden Beschwerden, welche für Fahrer/innen typisch sind, kurz besprochen und die entsprechenden Griffe gezeigt. Die stündige Instruktion soll nicht zum Anwenden von JSJ befähigen, sondern vor allem neugierig machen.

 

Ausserdem machen die Zugerland Verkehrsbetriebe ihren Mitarbeitenden zwei wahrhaft fürstliche Angebote. Das Buch von Felicitas Waldeck kann zu einem Drittel des Verkaufspreises bezogen werden, 2/3 der Kosten übernimmt die Unternehmung. Gleichzeitig können sich die Mitarbeitenden für einen Selbsthilfekurs anmelden. Auch hier bezahlt die Firma den grössten Teil der Kosten, um die Mitarbeitenden zur Teilnahme zu motivieren. Berta Caminada von Ilanz hat sich bereit erklärt, in Zusammenarbeit mit Felicitas Waldeck drei Kurse 2006 so festzulegen, dass die Teilnahme von möglichst vielen Angestellten möglich ist.

 

Warum ist eine Firma bereit, derart hohe Kosten für eine „private Weiterbildung“ ihrer Angestellten zu übernehmen? Ganz einfach – sie ist sich bewusst, dass Kosten gespart werden, wenn vorab Geld für die gesundheitliche Weiterbildung investiert wird. Sie ist sich ausserdem bewusst, dass JSJ eine optimale Möglichkeit zur Gesunderhaltung resp. zur Gesundheitsförderung darstellt.

 

Ich denke, Sie geben mir recht, was meine Eingangsbehauptung angeht: „eine Revolution breitet sich aus“! Und ich freue mich diebisch an dieser Revolution beteiligt zu sein!

Madelaine Aschwanden

 

c/o Zugerland Verkehrsbetriebe AG, An der Aa 6, CH-6300 Zug

Tel. 0041 41 728 5815 / Mail: madelaine.aschwanden@zvb.ch